gTLDs
.net steigt auf zwölf Dollar und zieht damit klar an .com vorbei
Verisign hebt die Registry-Gebühr für .net zum 1. März 2027 von 10,91 auf 12,00 US-Dollar an. Das sind knapp zehn Prozent, also fast das vertraglich Zulässige. .com kostet dann 10,97 Dollar.
Verisign hat die Änderung am 27. August bekanntgegeben, zusammen mit einer Meldung bei der US-Börsenaufsicht. Der Vertrag verlangt einen Vorlauf von sechs Monaten. Der neue Preis gilt für jedes Jahr einer Neuregistrierung, einer Verlängerung und eines Registrarwechsels. Die ICANN-Gebühr von 0,75 Dollar kommt hinzu.
Der Abstand wächst
Teurer als .com ist .net schon heute. Der Einkauf liegt bei 10,91 gegenüber 10,26 Dollar. Zum 1. November zieht .com vorbei, allerdings nur knapp: Der Preis steigt dort auf 10,97 Dollar, also um knapp 7 Prozent. Sechs Cent trennen die beiden Endungen dann.
Ab März 2027 ist der Abstand ein anderer. Dann kostet .net im Einkauf 1,03 Dollar mehr als .com.
Der Grund liegt in den Verträgen. Bei .net sind zehn Prozent pro Jahr erlaubt. Bei .com sind es sieben Prozent, und das nur in den letzten vier Jahren eines sechsjährigen Zeitraums. Der laufende Zyklus begann am 26. Oktober 2024. Die Erhöhung im November ist die erste von vier möglichen.
Was sich für Registrare ändert
Wer die Erhöhung weitergeben will, hat bis zum 1. März 2027 Zeit, seine Preise anzupassen. Verlängerungen, die noch vor dem Stichtag bei der Registry durchgeführt werden, werden zum alten Preis abgerechnet. Das könnte im Februar 2027 zu vorzeitigen Verlängerungen führen.