Termine
Das deutsche Internet Governance Forum tagt am 9. September in Berlin
Unter dem Titel "Freiheit und Verantwortung in einer vernetzten Welt" kommen Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Technik zusammen. Man kann vor Ort oder online teilnehmen. Das Sekretariat ist bei DENIC angesiedelt.
Auf der Tagesordnung stehen der Digital Networks Act und der Digital Omnibus, beides Vorhaben der EU-Kommission. Der Digital Networks Act soll den Rechtsrahmen für elektronische Kommunikation neu ordnen, der Digital Omnibus bestehende Digitalregeln vereinfachen. Dazu kommen Überwachung durch KI und Datenmärkte, Altersfeststellung und Altersverifikation sowie die UNESCO-Indikatoren zur Internet-Universalität, ein Prüfraster, mit dem Staaten ihre eigene Netzpolitik bewerten.
Das IGF-D ist der deutsche Ableger des Internet Governance Forum der Vereinten Nationen. Beschlüsse fasst es nicht. Es bringt Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, technische Fachleute und Jugendvertreter an einen Tisch. Seit 2024 steht ein eingetragener Verein dahinter, das Sekretariat sitzt bei DENIC in Frankfurt. Das globale Forum tagt in diesem Jahr vom 14. bis 18. Dezember in Nairobi.
Für die Domain-Branche sind vor allem zwei Themen interessant: der Digital Networks Act mit seinen Regeln für digitale Konnektivität und die Altersverifikation mit der Frage, wie weit Identitätsprüfungen im Netz künftig reichen.
Getagt wird im Auditorium Friedrichstraße, Friedrichstraße 180 in Berlin. Anmelden kann man sich unter igf-d.de. Wer nicht anreisen will, nimmt aus der Ferne teil.